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Mikroplastik-Verbot durch EU

Kunstrasensystem mit natürlichen Füllstoffen

Die EU-Kommission hat an die Mitglieds-Staaten die Empfehlung ausgesprochen, die Einbringung von primären Mikroplastik in die Umwelt zu verbieten. Von dem Mikroplastik-Verbot sind zahlreiche Industriebranchen betroffen, unter anderem auch Kunstrasenplätze. Denn das auf ihnen ausgebrachte Gummigranulat, dass zur Dämpfung und Verbesserung der Spieleigenschaften dient, fällt unter Mikroplastik.

Polytan hat mit dieser Entscheidung gerechnet und sich bereits darauf vorbereitet. So installiert das Unternehmen in Deutschland nur noch Kunstrasensysteme mit einer Verfüllung aus Sand und natürlichen Stoffen wie Kork, Holzchips und ähnliches. Mit der Einführung der Green Technology – eine neue Generation hochentwickelter Produkte, die besonders ressourcen- und klimaschonend sind – hat sich die Polytan bereits 2017 für die Weiterentwicklung besonders nachhaltiger Sportbeläge investiert. So bietet der Sportbodenspezialist beispielsweise mit dem LigaTurf Cross GT zero den weltweit ersten klimaneutralen Kunstrasen. Der LigaTurf Cross GTR ist der weltweit erste Kunstrasen, der in der Herstellung biobasierte Rohstoffe mit Rezyklaten kombiniert.

Die Diskussion über das sich abzeichnende Verbot von Gummigranulat auf Kunstrasenplätzen sorgte bei vielen Platzbetreibern für Verunsicherung, auch bedingt durch zahlreiche Falschmeldungen in den Medien. Diese reichten sogar so weit, dass davon gesprochen wurde, dass Spielfelder mit Gummigranulat als Infill sofort geschlossen werden müssten. Deshalb wollen wir die wichtigsten Fragen rund um die EU-Empfehlung, die noch von den Mitglieds-Ländern ratifiziert werden muss, beantworten.

  • Niemand muss seinen Platz schließen. Für alle bestehenden Plätze gilt der Bestandsschutz.
  • In der zu erwartenden Übergangsfrist von sechs Jahren dürfen noch Plätze mit Gummigranulat installiert werden. Danach müssen alternative Füllstoffe verwendet werden.
  • Die bestehenden Plätze dürfen in der Übergangszeit weiterhin mit Gummigranulat nachverfüllt werden, mit entsprechender Bevorratung von Material (vor Ablauf der Übergangszeit) auch bis zum Ende der Nutzungszeit des Kunstrasens.
  • Ein Austausch des Gummigranulats gegen einen natürlichen Füllstoff ist grundsätzlich möglich, doch das ist eine Einzelfallentscheidung.
  • Bereits jetzt kann man durch entsprechende Pflege und bauliche Maßnahmen den Austrag des Gummigranulats auf ein Minimum reduzieren.
  • In Deutschland wird kein Gummigranulat mehr bei neuen Anlagen verbaut, weil die Plätze sonst nicht mehr gefördert werden.
  • Da ein Kunstrasenplatz eine Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren hat, sollten Planer überlegen, ob es noch Sinn macht, bei neuen Plätzen auf Gummigranulat als Infill zu setzen, wenn in sechs Jahren das Granulat endgültig verboten wird.

 

Wenn Sie weitere Fragen zu der Entscheidung der EU haben oder mehr über unsere Green Technology Kunstrasensysteme mit natürlichen Füllstoffen erfahren möchten, schicken Sie uns eine Mail unter der info@polytan.com. Wir beantworten sie schnellstmöglich oder nehmen mit Ihnen auf Wunsch auf andere Art Kontakt auf.

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