Eifgen-Stadion, Wermelskirchen

Deutschland
Wermelskirchen
August 2020

Polytan LigaGrass Pro im Eifgen-Stadion Wermelskirchen

Zur Eröffnung kamen die „Oldies“ von Borussia Mönchengladbach

Im Zuge eines umfassenden Umbaus erhielt das Eifgen-Stadion in Wermelskirchen – gelegen nahe Remscheid im Bergischen Kreis – einen modernen Kunstrasen anstelle des ursprünglichen Naturrasens. Die Bedingung war, dass im Untergrund kein Kunststoff-Granulat verbaut wird, sondern Sand. Die Wahl für das Spielfeld fiel auf unser texturiertes Rasensystem LigaGrass Pro. Das Filament mit einem dreieckigen Querschnitt garantiert eine noch bessere Stabilität der Faser und gibt dem Rasen mehr Volumen und Struktur. Die BiColour Farbgebung verstärkt das natürliche Rasenbild zudem mit einem satten Grün. Die CoolPlus Funktion reduziert die Erwärmung des Rasens und ist bei texturierten Rasensystemen zur Reflektion der Wärmestrahlung besonders wirkungsvoll.

Unser LigaGrass Pro Rasensystem kam in Wermelskirchen als rein sandgefüllte Variante zum Einsatz und eignet sich für den multifunktionalen Einsatz – den der Fußballverein SV 09/35 Wermelskirchen inzwischen im Training und beim Spiel zu schätzen weiß. In die Spielfläche von 7.550 m2 wurden Linierungen für den Erwachsenen- und den Jugendfußball eingezogen. Eingefasst ist der Platz im Eifgen-Stadion von einer Laufbahn Rekortan M in Ziegelrot, die sich durch eine hervorragende Beschleunigung und Trittelastizität auszeichnet. Zudem ist er schnell und glänzt durch eine hohe Dämpfung sowie sportmedizinisch hervorragende Werte, so dass er zu Recht als Profisportbelag gilt. Auch deshalb wurde er bei der ebenfalls neuen Weitsprunganlage im Eifgen-Stadion eingesetzt.

Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Kunstrasenplatzes im September 2019 lieferte sich eine Wermelskirchener Traditionsmannschaft gegen die Borussia Mönchengladbach Oldies ein wahres Fußballspektakel. Mehr als 600 Sportsfreunde hatten sich den Besuch der älter gewordenen Fohlen nicht entgehen lassen, die als „Weisweiler-Elf“ auflief – zu Ehren von Hans „Hennes“ Weisweiler, von 1964 bis 1975 Trainer jener legendären „Fohlen“, die er drei Mal zur Deutschen Meisterschaft führte, und der später auch in Köln, Barcelona, New York und Zürich Erfolge feierte. 5:11 hieß es am Ende, doch betrübt war niemand unter den Zuschauern, die von den Gladbachern einfach begeistert waren. Bei den Borussen spielte neben Hans-Jörg Criens, Peter Wynhoff und Jörg Neun auch Thomas Kastenmaier, der als ehemaliger Bundesligaspieler die Arenen der Fußballwelt kennengelernt hat. Tradition trifft auf Moderne – so könnte man sein Urteil zu unserem LigaGrass Pro zusammenfassen: „Wir Alten sind ja nicht solche Freunde des Kunstrasens. Aber dieser hier ist wirklich schön geworden.“ Stimmt. Und noch schöner ist, dass Wermelskirchen daran noch lange Freude haben wird.

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