Hockey-Nationalspielerin Elisa Gräve und Tokio 2021

Polytan Markenbotschafterin Elisa Gräve auf Tokyo GT

Einmal bei den Olympischen Spielen dabei sein und mit anderen Nationen um die begehrten Medaillen wetteifern – für jeden Leistungssportler auf dieser Welt gibt es keinen größeren Traum. Kurz vor der Erfüllung dieses Traums stand noch zu Beginn des Jahres 2020 Hockey-Nationalspielerin Elisa Gräve, dann kam die sportliche Vollbremsung.

Die 24 jährige Mittelfeldspielerin vom Düsseldorfer HC ist seit nun mehr drei Jahren unsere Markenbotschafterin und Teil des Olympia-Kaders, der sich als Mannschaft bereits für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert hatte. Am 24. März 2020 gab das IOC offiziell bekannt, dass die Olympischen Spiele in Tokio aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Als neuer Termin steht der Zeitraum vom 23. Juli bis 8. August 2021 jedoch bereits fest.

Vom olympischen Traum zurück ins normale Leben

Bis zur offiziellen Absage des IOCs war das Leben aller potenziellen Olympioniken voll und ganz auf ihren Sport ausgerichtet. Im Fall von Elisa Gräve bedeutete das, dass sie sich ein Freisemester von ihrem Psychologie-Studium genommen hatte und ihren Alltag mit Trainingslager, Testspielen und individuellem Work-Out ausgefüllt war. Selbst auf die Winter-Hallensaison verzichtete sie wie alle ihre Kolleginnen aus der deutschen Hockey-Nationalmannschaft, um ihre athletische Grundlage auszubauen.

Obwohl nun in sportlicher Hinsicht alles auf Null zurückgestellt ist, begrüßt die leidenschaftliche Hockeyfrau die Verschiebung um ein Jahr: „Es war die richtige Entscheidung, die Olympischen Spiele unter diesen Umständen abzusagen.“ Denn bereits die Wochen zuvor ließ sich ein professionelles Hockey-Training kaum mehr umsetzen. Elisa Gräve musste mit geliehenen Hanteln und Ergometer zuhause trainieren, ihre Kolleginnen sah sie nur bei gemeinsamen Video-Trainingseinheiten auf dem Bildschirm.

Mit der Masterarbeit sinnvoll das Jahr überbrücken

Nun gilt es für die gesamte Hockey-Nationalmannschaft die freie Zeit sinnvoll zu überbrücken, da der gegenwärtige Leistungspeak nicht über ein komplettes Jahr aufrecht gehalten werden kann. Auch dem Bundestrainer Xavier Reckinger war es ein wichtiges Anliegen, dass keine seiner Hockeydamen zwischenzeitlich in ein Loch fällt.

Für Elisa Gräve bestand die Gefahr jedoch nie – sie hat ihr Studium an der Universität Düsseldorf wieder aufgenommen, was glücklicherweise sofort möglich war. Bis Endes des Jahres 2020 möchte sie ihre Masterarbeit schreiben und dann wieder mit voller Kraft in die Vorbereitungsphase der Olympischen Spiele 2021 durchstarten.

Neu qualifizieren muss sich ihr Team natürlich nicht. Wer jedoch von den nominierten Hockey-Frauen tatsächlich nach Tokio reisen wird, steht dann erst im Sommer 2021 fest – von den 24 Nationalspielerinnen ziehen nur 16 im olympischen Dorf ein. Hinzu kommen noch zwei Nachrückerinnen, die etwa bei Verletzungen der Stammspielerinnen einspringen.

Sollte es bei Elisa Gräve beispielsweise durch eine Verletzung nicht klappen, freuen wir uns trotzdem auf viele weitere schöne Hockeyspiele mit unserer Polytan-Markenbotschafterin. Auf große Erfolge kann sie bereits zurückblicken: 2015 und 2019 wurde sie mit ihrem Team deutsche Hockey-Hallenmeisterin, 2019 Vize-Europameisterin. Seit 2015 spielt sie ohne Unterbrechung in der deutschen Hockey-Nationalmannschaft der Damen und fördert damit einen Sport, der in Deutschland und weltweit immer beliebter wird.

Japans Hauptstadt Tokio, nach wie vor eine besondere Stadt für Elisa Gräve

Schafft sie es in den deutschen Hockey-Kader für die Olympischen Spiele 2021, ist es für Elisa Gräve nicht die erste Reise in die japanische Hauptstadt. Sie war mit der Hockey-Nationalmannschaft der Damen bereits dort.

„Schon 2018 hat man viel von den olympischen Spielstätten sehen können, die Japaner waren relativ weit“, erläutert sie ihre Eindrücke. „Es hat schon gekribbelt“, fasst sie ihre Vorfreude in Worte, die nun etwas länger anhalten muss. Fragt man sie weiter, was ihr noch besonders an Land und Leuten in Erinnerung geblieben ist, fallen ihr die große Verbundenheit der Japaner mit ihrer Kultur ein sowie die sauberen Straßen. Als eher einschüchternd empfand sie die Menschenmassen und den Verkehr der Millionenmetropole Tokio.

Poligras Tokyo GT: Training mit reduziertem CO2-Abdruck

Wesentlicher Bestandteil der optimalen Vorbereitung für Tokio 2021 ist dann wie bereits zuvor der Kunstrasen Poligras Tokyo GT, der von Polytan gemeinsam mit dem Welthockeyverband FIH extra für die Spiele 2020 entwickelt wurde. In Deutschland wird seit dem Frühjahr 2019 im Hockeypark Mönchengladbach auf einem solchen Belag gespielt.

Dieser ist übrigens besonders nachhaltig und fügt sich damit bestens in den Anspruch der Olympia-Veranstalter ein, die ersten CO2-neutralen Olympischen Spiele der Neuzeit auszurichten. Mehr Infos zum Kunstrasensystem Poligras Tokio GT erhalten sie hier.

Aktiv ihren CO2-Fußabdruck verringern möchten auch die Danas, da sie für ihren Sport viel fliegen müssen. So pflanzen sie mithilfe der Grootbos Foundation einen Hockey-Wald. Im Olympischen Jahr möchten sie insgesamt 2020 Bäume in ihrem Danas-Hockey-Wald pflanzen. Durch die Verschiebung der Wettkämpfe werden es nun einige mehr. So hat auch diese Verlegung ihre positiven Seiten.

Teilen / abonnieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Das könnte Sie auch interessieren

Stade de Suisse_2019
April 7, 2020

Neuer Fußball-Kunstrasen für Schweizer Fußballmeister Young Boys

default
März 25, 2020

Drei große Aufträge: Polytan baut für Island Games in Gibraltar

Laykold_USOpen_WebsiteBanner_PolytanEur_2560x1200_FA
März 23, 2020

USTA SELECTS SPORT GROUP’S LAYKOLD AS THE NEW COURT SURFACE FOR THE US OPEN